Mit der FJ 1100 begann 1984 die Ära der Sportmotorräder bei Yamaha
In den frühen Achtziger Jahren war das Yamaha-Modellprogramm überwiegend von Zweitakt-Maschinen geprägt.
Als Viertakt Maschine war die XS 1100 ein Vorläufer der FJ 1100. Jedoch war der Absatz der XS 1100 nur noch gering.
Er betrug 1984 noch ganze 139 Maschinen in Deutschland. Ausserdem war das Gewicht dieser Maschine mit ca.
286 kg nicht mehr zeitgemäß.
Yamaha hatte zu dieser Zeit kein entsprechendes Sportmotorrad entgegen zu halten. Um dieses Segement erfolgreich zu
erschließen, musste ein Motorrad her, das echte Vorteile bot und mehr war als ein weiterer japanischer Vierzylinder
auf dem Markt. Hierzu stellte Yamaha ein kleines und ausgewogenes Planungsteam zusammen. Dies bestand aus dem Japaner
K. Sazaki, dem Franzosen F.M. Dumas und dem Engländer Bobb Trigg. K. Sazaki kannte sich mit der Planung und Produktion
in seinem Heimatland besonders gut aus. Als Journalist im Bereich der Zweiräder kannte F.M. Dumas jedes Motorrad.
B. Trigg brachte seine langjährige Ingenieurerfahrungen in der Motorradindustrie ein.
Das Team suche nun gemeinsam nach Ideen, um Yamaha als einen ernsthafen Wettbewerber im "Superbike"-Segment zu
etablieren. Nachdem alle Ideen gesammelt waren, war eines klar: Das Motorrad musste ich Sachen Leistungspotential
alles Bisheriges in den Schatten stellen. Mit einem Hubraum von mehr als 1000 ccm sollte dieses Ziel erreicht werden. Dies
stellte jedoch an die Rahmenkonstruktion die Anforderung einer innovativen Neuentwicklungen. Studien über Stabilität
und Handlingeigenschaften eines Motorrads hatten ergeben, dass ein gegenüber Seitenkräften verwindungssteifer Rahmen
die beste Lösung darstellte. Ein neues Motorlayout sollte den Schwerpunkt nach unten verlagern. Die bedeutete erhebliche
Neuentwicklungen zahlreicher Motorkomponenten.
In Japan wurde dann die Neuentwicklung des Rahmens, sowie des Motors erfolgreich getestet. Man ahnte schon jetzt, daß die
FJ 1100 das Zeug hatte ihre Wettbewerber herauszufordern. Yamaha brachte im Herbst 1983 die FJ 1100 auf den Markt.
Zum richtig schnell Verreisen brauchte man nämlich nicht nur ordentlich Hubraum und Power unter dem Tank, sondern auch
eine Verkleidung. Und genau damit war die neue FJ 1100 gesegnet. Das 1100er Vierzylinder-Triebwerk leistete satte 125 PS.
Genug Power, um mit der FJ1100 mit 220 Sachen über die Autobahn zu brettern.
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